TBT im Coaching

Das Thema Trauma gewinnt zunehmend im Coaching an Bedeutung. Oft assoziiert man Traumabewältigung mit Psychotherapie und schweren Gesprächssitzungen, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken können.

Dabei gibt es bereits seit vielen Jahren bewährte Techniken, die einem traumatisierten Menschen prozessbegleitend und lösungsorientiert Unterstützung geben können, sich von seinem Trauma zu lösen. Oft schon mit einer Sitzung pro Ereignis, die etwa 30 bis 90 Minuten dauert.

Woher weiß man eigentlich, dass man ein Trauma hat? Die wenigsten Menschen, die ins Coaching kommen, behaupten von sich: „Huhu, hier bin ich! Ich habe ein Trauma! Können wir das mal auflösen?“

In einem Vorabgespräch erwähnen Betroffene eher, dass sie etwas sehr Schlimmes erlebt haben, dass sie quasi verfolgt. Solch ein schlimmes Ereignis, dass einmalig geschehen ist und erinnert werden kann, ist meist einem Monotrauma zuzuordnen. Andere Betroffene wiederum berichten von belastenden Problemen, und erkennen nicht, dass es sich um ein Trauma handeln könnte. Die Offenheit und aktive Teilnahme der Klienten*innen trägt maßgeblich zu einem erfolgreichen Coaching bei. In jedem Fall wird sehr differenziert geschaut, welche Methode als effizientes Tool den Coachingprozess erfolgreich unterstützen kann.

Bei einmalig erinnerbaren Ereignissen ist die Trauma Buster Technique, kurz TBT genannt, das Tool, mit der innerhalb kurzer Zeit beachtliche Ergebnisse erzielt werden können. Mit einem Vier-Schritte Sitzungsprotokoll werden Betroffene seitens Coach dazu angeleitet, auf strukturierte, sanfte, teilweise humorvolle und kreative Art und Weise das schlimm Erlebte vollständig zu verarbeiten, sodaß sie mit einem nachhaltigen Gefühl der Ruhe, Zuversicht und Selbstvertrauen das Coaching verlassen können.

Zugegebenermaßen ist TBT eine etwas ungewöhnliche Methode, wie man sie im Bereich Coaching weniger vermutet. Das macht es so interessant und ist ein Herausstellungsmerkmal, dass ein Coaching im wahrsten Sinne des Wortes bereichert.